Absolventenbefragung: Von der Uni in den Job
Bachelor-Absolventen brauchen nicht mehr Zeit, um einen Job zu finden, als Akademiker mit klassischen Abschlüssen. Das hat eine Studie der Universität Kassel ergeben. Demnach dauert die Stellensuche von Uni-Abgängern mit Bachelor im Schnitt 3,2 Monate – ähnlich lange wie Studierende mit einem Diplom, die für die Jobsuche drei Monate aufwenden. Magister-Absolventen brauchen dagegen durchschnittlich vier Monate, bis sie einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben. Bewerber mit einem Bachelor von der Fachhochschule werden schneller in den Arbeitsmarkt eingegliedert – im Schnitt vergehen 2,7 Monate bis sie eine Beschäftigung gefunden haben. Angst vor Arbeitslosigkeit müssen Bachelor-Absolventen insgesamt nicht haben – auch wenn die Akzeptanz des Abschlusses auf dem Arbeitsmarkt oft bezweifelt wird: 18 Monate nach dem Abschluss sind nur drei Prozent der Absolventen von Fachhochschulen mit Bachelor-Zeugnis arbeitslos.
Für die Studie wurden im Wintersemester 2008/2009 rund 35.000 Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2007 von 48 Hochschulen befragt. Damit ist die Studie die bislang umfangreichste Absolventenbefragung in Deutschland zu den neuen Abschlüssen.
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