Chancen zum erfolgreichen Berufseinstieg verbessern

karrieretrends-news-hoersaalAuch das längste Studium geht einmal zu Ende. Spätestens dann fangen auch die letzten an, sich die Frage “was kommt jetzt?” zu stellen. Dabei verbessern sich die Chancen für einen erfolgreichen Berufseinstieg deutlich, wenn man sich frühzeitig Gedanken macht. Gerade Studierende, die weniger wirtschaftsnahe Fächer absolvieren, sollten deshalb strategisch handeln.

Ganz vorn bei den Wünschen der zukünftigen Arbeitgeber sind praktische Erfahrungen. Diese können Studierende der Geisteswissenschaftler nicht nur bei Praktika sammeln. Vielfach bieten Unternehmen, Vereine und Forschungseinrichtungen Möglichkeiten, die eigene Arbeitskraft einzubringen. Neben einer Werksstudententätigkeit sollte nach einer freien Mitarbeit Ausschau gehalten werden. Während dieser Tätigkeiten spielt es manchmal gar nicht die Hauptrolle, welche Aufgaben man bekommt. Natürlich sind Kopieren und Kaffee kochen als die Klassiker nicht besonders reizvoll und sollten nicht die Hauptbeschäftigung sein. Aber auch hier kann man sich als Zuschauer einzelne Unternehmensbereiche kennenlernen und mehr über das Zusammenspiel der Mitarbeiter erfahren.

Für alle, die sich auf das Ende ihres Studiums zubewegen, kommt eine andere Variante ins Spiel: Wieso nicht eine Abschlussarbeit mit einem externen Partner schreiben? Das verbindet die sonst eher durch Einzelkämpfertum geprägte Recherchieren und Schreiben mit dem Sammeln praktischer Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit anderen. Zusätzlich weckt man vielleicht das Interesse des zukünftigen Arbeitgebers. Darüber hinaus kann eine solche Praxisarbeit ungemein zur eigenen Motivation beitragen. Jeder sollte dadurch zu begeistern sein, dass seine Arbeit einen Nutzen über das Erreichen des Abschlusses hinaus hat.

Eine weitere Empfehlung ist “fremd” studieren. Dies gilt nicht nur für Geisteswissenschaftler, sondern erweitert die Horizonte jedes Studierenden. Neben neuen Inhalten erscheint dem experimentierfreudigen Studenten bereits bekanntes Wissen in einem ganz neuen Licht – Bewusstseinserweiterung einmal anders. In fachfremden Vorlesungen und Seminaren kann man bereits etwas erleben, was einem sonst erst zu einem späteren Zeitpunkt widerfährt: Zusammenarbeit in gemischten Teams. Wer diese Chance nutzt, muss dann nicht erschrecken, wenn er auf Erziehungswissenschaftler, Juristen, Informatiker oder Anglisten trifft.

Die Hochschule ist heute nicht mehr der Elfenbeinturm ohne Kontakte zur Außenwelt. Fast täglich können Studierende, die ihre Augen und Ohren offen halten, an Veranstaltungen der eigenen Alma Mater (zum größten Teil kostenlos) teilnehmen. Neben den inhaltlichen Erkenntnissen (siehe “fremd” studieren) bietet sich meist im Anschluss die Chance, mit den Referenten, Diskussionsteilnehmern oder dem Fachpublikum in Kontakt zu kommen. Bei Essen und Trinken macht das Networking wesentlich mehr Freude – und wird durch die ungezwungene Atmosphäre einfacher zum Erfolgserlebnis.

Bildquelle: Pelztierchen Ute Pelz / www.aboutpixel.de

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