Zahl der Studienberechtigten 2010 gestiegen

karrieretrends-news-destatis-logoIm Jahr 2010 haben rund 456.600 Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Gegen die bundesweite Entwicklung sank in Sachsen und Sachsen-Anhalt die Zahl der Studienberechtigten.

Studienberechtigtenzahl bundesweit hoch – Mitteldeutschland runter

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, lag bundesweit die Zahl der Studienanwärter 1,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Im früheren Bundesgebiet stieg im Jahr 2010 die Zahl der Absolventen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife in allen Ländern.

In den neuen Ländern einschließlich Berlin sank die Zahl der Studienberechtigten, und zwar um 19,5 Prozent. Besonders stark betroffen sind Sachsen (-28,4 Prozent) und Sachsen-Anhalt (-27,5 Prozent). Ursache hierfür ist die demografische Entwicklung in Ostdeutschland. Bei dem für die Studienberechtigung relevanten Jahrgang 1991 betrug der Geburtenrückgang in den neuen Ländern 34,9 Prozent im Vergleich zum Jahrgang 1990.

Mit einem Anteil von 69,1 Prozent erwarb die Mehrheit der Studienberechtigten die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (315.300). 141.300 Absolventen und Absolventinnen erlangten die Fachhochschulreife. Von den Studienberechtigten des Jahres 2010 waren 52,8 Prozent Frauen und 47,2 Prozent Männer. Bei den Absolventen mit Fachhochschulreife betrug der Männeranteil 52,0 Prozent, bei denen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife jedoch nur 45,0 Prozent.

Bildquelle: Statistisches Bundesamt (Destatis) / www.destatis.de

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