Manroland-Standort Plauen sucht nach neuem Investor

Achterbahnfahrt für die Mitarbeiter des ehemaligen Manroland-Standorts Plauen. Der Druckmaschinenhersteller Plamag sucht nach dem Platzen der Verkaufsgespräche mit einem neuen Investor.

Seit Anfang Februar sucht der Plauener Traditionsbetrieb nach einem Investor. Die bisherigen Interessenten Possehl-Gruppe und Berger-Holding erklärten zuletzt, dass sie nicht mehr in das Plauener Werk einsteigen wollen. Grund dafür sei laut Insolvenzverwalter Werner Schneider, dass die beiden Unternehmen nicht den gesamten Produktionsbetrieb übernehmen wollten. Laut Schneider gibt es allerdings noch andere Interessierte. Ein möglicher Investor ist ein Maschinenbau-Unternehmen aus Niederwürschnitz. Darüber wurden die rund 350 verbliebenen Mitarbeiter auf einer Betriebsversammlung informiert.

Ende 2011 hatte Manroland Insolvenz angemeldet. Auslöser dafür war ein deutlicher Einbruch im Auftragseingang. Daneben hatten sich die Finanzierungsmöglichkeiten stark erschwert. Gleichzeitig ist der Wettbewerbsdruck angesichts sinkender Aufträge und steigendem Preisdruck angestiegen. Die Hälfte der ehemals 700 Mitarbeiter wurde bereits im Zuge des Insolvenzverfahren entlassen. Mit Unterstützung des Freistaats Sachsen sollen die verbliebenen Arbeitsplätze erhalten werden.

Bildquelle: Alexander Hauk / www.pixelio.de

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