Leipziger Thinktank forward2business vergibt Hochschul-Stipendium für Querdenker
Der forward2business-ThinkTank aus Leipzig schreibt ein Stipendium für den besonders innovativen Management-Nachwuchs aus. Ab Oktober 2009 wird ein forward2business-Stipendiat an der privaten Karlshochschule International University lernen. Der innovative Business-ThinkTank übernimmt die Studiengebühren und fördert den Stipendiaten durch kontinuierliches Mentoring, die kostenlose Teilnahme an den Zukunftskongressen und Netzwerkkontakte.
Alle interessierten und qualifizierten Studienanfänger können sich für das Stipendium bis Anfang Oktober bewerben, bei: forward2business-ThinkTank, Jana Sorgalla, Telefon 0341-5643454, E-Mail: jana.sorgalla@forward2business.com
Hintergrund: Deutschland braucht Rulebreaker und neues Verständnis von Innovation!
Trendforscher und ThinkTank-Leiter Sven Gábor Jánszky erklärt das Engagement mit der fehlenden Innovationskraft der deutschen Wirtschaft. “Deutsche Unternehmen sind Weltmeister im Wettbewerb um Effizienz und Prozessmanagement. Und doch fehlen uns echte Innovatoren die die Grenzen ihrer Branchen überschreiten und damit neue Märkte und Produkte entdecken. Im forward2business-ThinkTank gibt es diese Rulebreaker. Doch es sind viel zu wenige! Dies liegt insbesondere an unserer Managerausbildung, die stromlinienförmige Verwalter aber keine echten Innovatoren hervorbringt”, so Jánszky.
Der ThinkTank habe deshalb nach einem Weg gesucht, seine Trendexpertise und seine Innovationsmethoden an die Universitäten zu bringen. Mit der Karlshochschule International University in Karlsruhe habe man den perfekten Partner gefunden, der die Vorstellung von innovativer Managementkultur nicht nur teilt, sondern in die Praxis des Hochschulstudiums umsetzt, betont Jánszky. Der forward2business-Stipendiat werde wie alle Studenten der Karlshochschule bereits während des Studiums neue Wege gehen. Er werde das Querdenken lernen und den Blick für disruptive Innovationen trainieren. ‘Change Management und Innovation’ sind feste Bestandteile des Studiums.
“Schluss mit der Stoff-Bulimie: Reinschaufeln, Auskotzen, Vergessen!”
Die Karlshochschule ist die erste deutsche Hochschule, die ein neues Denken der Managementausbildung vorlebt. Sie selbst hat in den vergangenen Jahren einen tiefgreifenden Kulturwandel durchlebt. “Genau wie alle anderen Hochschulen haben wir die Studenten bis vor kurzem noch mit Regeln zugeschüttet. In sechs Semestern des Bachelorstudiums lernten sie: Regeln, Regeln, Regeln! Was wir da taten und andere noch tun ist Stoff-Bulimie: Reinschaufeln, Auskotzen, Vergessen!”, beschreibt Hochschulpräsident Prof. Dr. Michael Zerr den Paradigmenwechsel in seiner Hochschule.
Doch inzwischen begreifen wir Management als Kulturwissenschaft. Wir bringen den künftigen Managern bei, Brücken zwischen Kulturen zu schlagen, Konventionen zu hinterfragen und disruptive Innovationen nicht nur zu denken sondern auch umzusetzen. “Wir dürfen unseren Studenten nicht das unter Managern typische Benchmarking beibringen. Wir bringen sie stattdessen dazu, später in ihren Unternehmen Veränderungen bewirken. Sie sollen sich nicht zwanghaft den Regeln unterwerfen, sondern sich Möglichkeiten der Freiheit innerhalb bestimmter Regeln erarbeiten”, erklärt der Hochschulpräsident.
Das Studium wird deshalb von renommierten Experten und angesehenen Persönlichkeiten an konkreten Fällen aus der kulturellen und unternehmerischen Praxis, mit e-Learning, Planspielen und Simulationen gestaltet. Interkulturelle Kompetenzen und ethischer Fragestellungen zeichnen den Studiengang aus. 6monatige Praxisaufenthalte in Unternehmen und Auslandsstudien an Partnerhochschulen von Neuseeland bis Georgien stehen für den künftigen forward2business-Stipendiaten ebenso auf dem Programm.
Bildquelle: Claudia Hautumn / www.pixelio.de
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