Leuchttürme ostdeutscher Spitzenforschung
In Ostdeutschland haben sechs interdisziplinäre Zentren für Innovationskompetenz (ZIK) mit maßgeblicher Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) den Weg an die Spitze der internationalen Forschung gefunden. Diese an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen angesiedelten Zentren haben sich in nur fünf Jahren zu echten Leuchttürmen der Spitzenforschung entwickelt. Um diese ZIK der ersten Förderrunde dauerhaft zu etablieren, wird das BMBF folgende Zentren für Innovationskompetenz mit weiteren 70 Millionen Euro bis 2016 fördern:
- CELISCA – Center for Life Science Automation – Rostock
- FunGene – Funktionelle Genomforschung – Greifswald
- ICCAS – Innovationszentrum für Computerassistierte Chirurgie – Leipzig
- MacroNano – Ilmenau
- OncoRay – Zentrum für Innovationskompetenz für Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie – Dresden
- ultra optics – Jena
Das BMBF-Programm “Zentren für Innovationskompetenz: Talente sichern – Exzellenz schaffen” ist 2002 mit dem Ziel gestartet, in den neuen Bundesländern herausragende Forschungsansätze an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu renommierten Zentren auszubauen, die international ausstrahlen und Spitzennachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem In- und Ausland anziehen.
weitere Zentren für Innovationskompetenz (aus der zweiten Förderrunde) sind:
- B CUBE – Molecular Bioengineering – Dresden
- HALOmem – membrane protein structure & dynamics – Halle
- HIKE – Humorale Immunreaktionen bei kardiovaskulären Erkrankungen – Greifswald
- innoFSPEC (Innovative faseroptische Spektroskopie und Sensorik) – Potsdam
- plasmatis – Greifswald
- SEPTOMICS – Fighting Sepsis, Saving Lives – Jena
- SiLi-nano – Silizium und Licht: von Makro zu Nano – Halle
- Virtuhcon – Virtual High Temperature Conversion – Freiberg
Bildquelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) / www.bmbf.de
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