Förderung des Forschungsinstituts IWH gesichert

Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) erhält auch weiterhin eine staatliche Förderung. Mit dieser Entscheidung unterstützt die Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern die Mitte 2011 in Frage gestellte Weiterförderung des mitteldeutschen Forschungsinstituts.

Der Mitteldeutschen Zeitung zu Folge ist Sachsen-Anhalts Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff erleichtert und froh über die Entscheidung. Mit dem Beschluss würden die eingeleiteten Reformschritte gewürdigt. Wolff wies darauf hin, dass die gute Arbeit der IWH-Mitarbeiter nicht in Frage stand, sondern eher die Führung.

Das IWH wird je zur Hälfte vom Bund und vom Land Sachsen-Anhalt getragen. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft erhält es jährlich fünf Millionen Euro. Regelmäßig muss sich das Institut einer Evaluierung der Forschungsleistungen stellen, um die Förderung auch weiterhin zu erhalten. Im Juli 2011 hatte der Senat der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) dem IWH die Weiterförderung zugesprochen, mahnte allerdings deutliche Veränderungen an. Daraufhin traten der IWH-Präsident Ulrich Blum sowie IWH-Geschäftsführer Frowin Gensch Ende 2011 zurück. Nach der Freigabe der Fördermittel sucht das Institut jetzt einen Nachfolger.

Das 1992 gegründete IWH, welches das einzige Wirtschaftsforschungsinstitut in den neuen Bundesländern ist, wird kommissarisch von Jutta Günther und Oliver Holtemöller geführt. Das IWH beschäftigt rund 80 Mitarbeiter.

Bildquelle: Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) / www.iwh-halle.de

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