Bundesmittel für Optikforschung in Jena

karrieretrends-news-pixelio-peter-a-led-lampe-licht-optikDie Forschung an Optischen Mikrosystemen an der Friedrich-Schiller-Universität wird vom Bund mit weiteren 5,8 Millionen Euro gefördert. Das Geld fließt im Rahmen des Programms „Spitzenforschung & Innovation in den neuen Ländern“ und fördert Forschungen für Anwendungen in der Medizin- und Energietechnik bis September 2013. Mit dieser Unterstützung könne man nahtlos an die Pilotphase von 2008 bis 2010 anknüpfen und wichtige Beiträge zur Lösung von Zukunftsfragen leisten, sagte Prof. Dr. Andreas Tünnermann von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ein Forschungsschwerpunkt in Jena bilde dabei die Entwicklung von Implantaten zur Korrektur von Fehlsichtigkeit im Auge, ergänzte der Direktor des Instituts für Angewandte Physik (IAP) und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF).

Das Kompetenzdreieck Optische Mikrosysteme (KD OptiMi) umfasst die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die TU Ilmenau und das CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH in Erfurt. In den vergangenen zwei Jahren haben die Beteiligten ein enges Netzwerk auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik und Optik etabliert, um Grundlagenforschung und die Entwicklung von Plattformtechniken voranzutreiben. Ziel ist es dabei, Forschungsergebnisse gezielt in der Praxis anzuwenden und für die industrielle Fertigung aufzubereiten. Eine weitere wichtige Aufgabe war und ist die Ausbildung von Wissenschaftlern an der Schnittstelle Mikrosystemtechnik, Ingenieurwesen, Physik und Projektmanagement mit anwendungsbezogenen Praktika, um dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken.

Bildquelle: Peter A. / www.pixelio.de

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