Bayer will Werk in Weimar ausbauen
Die Beschäftigten der mitteldeutschen Standorte der Bayer AG müssen nicht um ihre Arbeitsplätze fürchten. Die Bayer-Konzernleitung und der Betriebsrat legten eine gemeine Erklärung vor, wonach die deutschen Standorte des Pharmariesen von den geplanten Stellenkürzungen (bis 2012 rund 4.500 Stellen weltweit) verschont bleiben. Zudem werde an allen deutschen Standorten weiter investiert, hieß es weiter.
Standort in Weimar hat sich im globalen Wettbewerb durchgesetzt
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) hat am Montag vom Bayer-Konzern die Zusage erhalten, dass das Werk der zum Konzern gehörenden Schering GmbH in Weimar weiter ausgebaut werde. Die Bauarbeiten für das Erweiterungsprojekt sollen nach Unternehmensangaben noch in diesem Jahr beginnen – das Investitionsvolumen belaufe sich auf über 25 Millionen Euro. Die bestehenden 540 Dauerarbeitsplätze (einschließlich Auszubildende) seien damit gesichert. Der Produktionsstandort Weimar stand mit anderen weltweiten Bayer-Schering-Pharma-Standorten in Konkurrenz, hat aber nunmehr den Zuschlag erhalten. „Mit dieser Investition werde der Fertigungsstandort Weimar langfristig stabilisiert und aufgewertet – dies zeige wieder einmal, dass der Freistaat attraktiv für Unternehmen sei, die weltweit Produktionsstandorte unterhielten“, sagte Wirtschaftsminister Machnig.
Der Produktionsstandort Weimar wurde 1994 von der Schering GmbH in Betrieb genommen. Im Werk werden hormonhaltige Tabletten u.a. zur Empfängnisverhütung hergestellt.
Bildquelle: Benjamin Klack / www.pixelio.de
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