Carl Zeiss plant 100 neue Arbeitsplätze in Jena
Bereits Ende 2010 hatte der Optik- und Elektronikkonzern Carl Zeiss gute Nachrichten zu vermelden. So sollen im aktuellen Geschäftsjahr circa 100 neue Arbeitsplätze in Jena entstehen. Damit steigt die Zahl der Beschäftigten am mitteldeutschen Standort auf rund 1.800 Mitarbeiter.
Nach Medienberichten plant der designierte Vorstandschef der Carl Zeiss AG, Michael Kaschke, die neuen Jobs in den Bereichen Medizintechnik, Mikroskopie und Halbleitertechnik. In Jena, dem Gründungsort des Unternehmens, befinden sich heute neben vier Tochterfirmen des Carl Zeiss-Konzerns ein Teil des Forschungszentrums. Ferner soll laut Kaschke auch die Zusammenarbeit mit der Universität und Fachhochschule sowie den Forschungsinstituten in Jena gestärkt werden. Die enge Anbindung an die regionale Forschungslandschaft in Jena sei ideal, sagte der künftige Konzernchef, denn die hier ansässigen Bereiche bedienten Märkte, in denen Innovationen gefragt seien. Außerdem könnten so auch künftig Fachkräfte gewonnen werden. Gemeinsam mit der Stadt und dem Land will das Unternehmen deshalb auch das Umfeld für junge Leute in Jena weiter verbessern. Denkbar sei dabei, mit Hilfe der Carl Zeiss Stiftung in die Studieninfrastruktur zu investieren.
Nach dem heutigen Hauptsitz im baden-württembergischen Oberkochen ist Jena der zweitgrößte Standort des Unternehmens in Deutschland. Laut Kaschke, der ab 2011 die Konzernleitung übernommen hat, will sich das Unternehmen in Zukunft verstärkt in Jena engagieren. Kaschke selbst stammt aus Thüringen und hat in Jena Physik studiert. Heute ist er Mitglied im Universitätsrat der Friedrich-Schiller-Universität.
Bildquelle: Carl Zeiss AG / www.zeiss.de
Ähnliche Artikel:






