<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>KarriereTrends Mitteldeutschland &#187; Ernährungswirtschaft</title>
	<atom:link href="http://www.karrieretrends.de/category/mitteldeutschland/branchenportraets/ernaehrungswirtschaft-branchenportraets-mitteldeutschland/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.karrieretrends.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 08:26:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2006</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Ernährungswirtschaft Mitteldeutschland: Auch 2010 in aller Munde</title>
		<link>http://www.karrieretrends.de/mitteldeutschland/region-mitteldeutschland/ernaehrungswirtschaft-mitteldeutschland-auch-2010-in-aller-munde/001737/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ernaehrungswirtschaft-mitteldeutschland-auch-2010-in-aller-munde</link>
		<comments>http://www.karrieretrends.de/mitteldeutschland/region-mitteldeutschland/ernaehrungswirtschaft-mitteldeutschland-auch-2010-in-aller-munde/001737/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 00:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frieder Höche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährungswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Region Mitteldeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.karrieretrends.de/?p=1737</guid>
		<description><![CDATA[Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise blickt die Ernährungswirtschaft überwiegend zuversichtlich ins Jahr 2010, denn die Verbraucher sparen kaum am guten Essen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1742" style="margin: 5px;" title="Ernährungswirtschaft Mitteldeutschland: Auch 2010 in aller Munde | Quelle: P. Kirchhoff / www.pixelio.de" src="http://www.karrieretrends.de/wp-content/uploads/karrieretrends-news-pixelio-p-kirchhoff-nahrungsmittel-rote-aepfel.jpg" alt="karrieretrends-news-pixelio-p-kirchhoff-nahrungsmittel-rote-aepfel" width="105" height="85" />Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise blickt die Ernährungswirtschaft überwiegend zuversichtlich ins Jahr 2010, denn die Verbraucher sparen kaum am guten Essen. Mit 5.800 Betrieben und ca. 530.000 Beschäftigten ist die Ernährungsindustrie und -handwerk nach der Metall- und Elektroindustrie und der Chemischen Industrie die drittgrößte Industriebranche in Deutschland.</p>
<p>Auch und gerade in der Region Mitteldeutschland zählt die Ernährungswirtschaft zu den wettbewerbsfähigsten und beschäftigungsintensivsten Branchen. Die Ernährungsindustrie hat es hierzulande in relativ kurzer Zeit geschafft, sich den völlig veränderten Marktverhältnissen anzupassen. Die Kombination aus engagierten und innovativen Unternehmern, gut ausgebildeten und leistungsbereiten Mitarbeitern sowie hervorragenden Standortfaktoren führt zu bemerkenswerten Erfolgen: etwa 750 meist mittelständische Unternehmen sind in Mitteldeutschland beheimatet (etwa 350 finden sich in Sachsen und je 200 existieren in Sachsen-Anhalt und Thüringen). Zusammen erwirtschaften diese Unternehmen derzeit einen Umsatz von ca. 17 Mrd. Euro und beschäftigen etwa 59.000 Mitarbeiter.</p>
<ul>
<li>Die Ernährungswirtschaft in Sachsen-Anhalt kann auf eine lange Tradition verweisen, die sich über eine große Zahl historisch bekannter Markennamen zur jetzigen überregionalen Bedeutung entwickelt hat. Diese Branche ist heute wieder vielfältig strukturiert, wobei überwiegend einheimische landwirtschaftliche Erzeugnisse verarbeitet werden. Die Zahl der Unternehmen liegt stabil bei etwa 190. Im Jahr 2008 erwirtschafteten rund 19.400 Beschäftigte fast sieben Milliarden Euro (plus 4,3 Prozent; Waren im Wert von nahezu einer Milliarde Euro wurden exportiert). Zu den bekanntesten Sektoren der Ernährungswirtschaft Sachsen-Anhalt zählen Fleisch- und Wurstherstellung, Zucker- und Süßwarenindustrie, Molkereiwirtschaft, Getränkeindustrie, Getreideverarbeitung sowie Heil- und Gewürzpflanzenproduktion.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sachsens Ernährungswirtschaft hat seit 1990 den Umsatz mehr als verdoppelt (2008: 7,6 Mrd. Euro), im gleichen Zeitraum die Produktivität (bezogen auf den Umsatz pro Beschäftigten) sogar verdreifacht. Kein Wunder also, dass die Ernährungswirtschaft heute die drittstärkste Branche innerhalb des verarbeitenden Gewerbes in Sachsen ist, zu dessen Gesamtumsatz sie mit 13,3 Prozent beiträgt. Mit diesem Anteil übertrifft sie sogar eine so bedeutende Branche wie den Maschinenbau. Darüber hinaus ist die Ernährungswirtschaft mit ca. 19.000 Beschäftigten ein bedeutender Arbeitgeber (gut 350 Unternehmen haben 20 und mehr Mitarbeiter). Zu den umsatzstärksten Sparten zählen neben der Milchverarbeitung (die insgesamt 14 Unternehmen erzielten 2007 mehr als 2,8 Mrd. Euro Umsatz) die Herstellung von Bier (kein anderes Bundesland hat eine höhere Brauleistung pro Kopf als Sachsen: 195 Liter; gemessen am Gesamtausstoß ist Sachsen nach NRW und Bayern der Drittgrößte Bierhersteller in Deutschland) und Backwaren. Ebenso sind die Verarbeitung von Obst und Gemüse sowie die Fleischverarbeitung stark vertreten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Thüringer Rostbratwurst, Thüringer Klöße, Köstritzer Schwarzbier, Nordhäuser Doppelkorn, Greußener Salami, Altenburger Ziegenkäse, Mühlhäuser Pflaumenmus oder Erfurter Teigwaren – Thüringer Spezialitäten sind in aller Munde. Kein Wunder, dass die Ernährungswirtschaft Thüringens kontinuierlich wächst: der Gesamtumsatz stieg von 1,34 Mrd. Euro im Jahr 1991 auf über 3,9 Mrd. Euro im Jahr 2008 (den höchsten Anteil am Branchenumsatz hat dabei der Bereich „Fleisch und Wurst“) und mittlerweile rund 17.600 Personen in 203 Betrieben (mit 20 und mehr Mitarbeitern) Beschäftigung bietet. Damit zählt das Ernährungsgewerbe zu den größten und umsatzstärksten industriellen Branchen im Freistaat. Besonders beliebt sind Backwaren, Kakaoerzeugnisse, Fleisch und Wurstwaren, Milch und Milcherzeugnisse sowie Bier aus Thüringen.</li>
</ul>
<p>Die Branche konnte auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise eine stabile Beschäftigung bewahren. Nur zwei Prozent der Beschäftigten befinden sich in Kurzarbeit (zum Vergleich: im Metallbereich ist es rund ein Drittel). Bei den Ausbildungszahlen in den branchenspezifischen Berufen sieht die Lage ebenfalls positiv aus: seit 2003 wuchsen die Zahlen um durchschnittlich 4,5 Prozent. Dabei wurde die Ausbildungslandschaft in den letzten Jahren komplett umgekrempelt. Es entstanden neue Berufe wie die Fachkraft Lebensmitteltechnik, die mittlerweile tonangebend ist. Die klassischen Berufe, die üblicherweise mit der Ernährungsindustrie in Verbindung gebracht werden (wie Bäcker oder Fleischer) spielen eine immer geringere Rolle in der Branche. Dafür beträgt der Anteil der Fachkräfte für Lebensmitteltechnik an den ernährungstypischen Berufen inzwischen 55 Prozent bei weiter steigender Tendenz. Auch der neue Beruf des Maschinen- und Anlagenführers mit einer zweijährigen Berufsausbildung ist stark in der Branche vertreten und bietet gerade bisher ungelernten Arbeitnehmern eine Chance sich zu qualifizieren.</p>
<p>In den wichtigsten Fachzeitschriften des Lebensmitteleinzelhandels (<a href="http://www.lebensmittelpraxis.de/" target="_blank">Lebensmittel Praxis</a> und <a href="http://www.lz-net.de/" target="_blank">Lebensmittel Zeitung</a>) informiert jährlich ein Ländereport zu Branche und Unternehmensentwicklungen.</p>
<pre>Bildquelle: P. Kirchhoff / www.pixelio.de</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.karrieretrends.de/mitteldeutschland/region-mitteldeutschland/ernaehrungswirtschaft-mitteldeutschland-auch-2010-in-aller-munde/001737/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
